19.03.2021

MODUL DMG – Digitale Medien in der Gesellschaft (Tag 4 von 6)

Tagesprogramm

Prävention & Intervention

Heute werden unterschiedliche Positionen eingenommen (Ballon)

–> Gewaltprävention

–> Jugendintervention Kantonspolizei

–> Problematische Aspekte

–> Rechtliches / Schulische Grenzen

–> Medienkonzept


Printscreen Unterlagsnotizen Marc Feige (PHZH), 19.03.2021


Themen der Kinder- und Jugendprävention

Wichtig: Ab einem Alter von 10 Jahren ist ein Kind strafmündig. (Beim Strafmass kommt dann noch die Handlungsfähigkeit dazu).

Lothar Janssen / Rolf Weilenmann
Riesiges Feld der Arbeiten!

Zwischenerkenntnisse (08:00 – 10:00):

Menschenbild vs. Individualismus

Krisenkommunikation (Konzept hilft, wobei ein solches eben meist Theorie ist)

Krise ist eine Ausnahmesituation

Krise kann man nicht durch einmaligen Besuch einer externen Stelle „lösen“.


Übersicht Dienstleistungen
„Gewinne ein Laptop“ / Wie schnell gibt man seine Daten preis?

Zwischenerkenntnisse (10:00 – 12:00):

Kontakte sollten vor allem in «ruhigen» Phasen geschlossen werden. Dies, damit man in «hektischen» Zeit schneller agieren/reagieren kann.

Situation: Mutter findet auf dem Handy ihres Sohnes kinderpornografisches Material. Sie schickt es ihrer Kollegin und sagt, dass dies die Kollegin mal anschauen sollte. Konsequenz: Mutter macht sich strafbar –> Besitz/Weiterverbreitung von kinderpornografischem Material!


Mobbing ist kein Straftatbestand!

–> Verleumdung / üble Nachrede!

Ich als Lehrperson bin nicht verpflichtet, ein(e) Lernende/Lernender wegen einem Vergehen im Bereich Kinderpornographie anzuzeigen (diese wegen der Vertrauenssituation).

Computerspiele – nicht alles ist negativ!
Daten auf Datenträgern (Präsentation Weilenmann/Janssen)
Bussen/Sanktionen (Präsentation Weilenmann/Janssen)
Hilfreiches Angebot (Unterrichtsmaterialien)
Ganz wichtig: etwas tun!
Straftatbestände

Regeln bei Smartphone (Quelle: Kantonspolizei Zürich)

Zwischenerkenntnisse (Nachmittag):

Wehret den Anfängen!

Wenn man als LP beschimpft wird, muss man sich wehren!

Fragen für die Reflexion/Vertiefung

Antwort auf Frage 1: Mögliche Zusammenarbeit mit der Kontaktlehrperson an der Schule

Antwort auf Frage 2: Mein Kerngeschäft ist das Unterrichten. Ich muss mich auch abgrenzen können.

Antwort auf Frage 3: siehe Frage 1 (TICTS / PICTS / SL / KLP)

Antwort auf Frage 4: IST-Zustand BSR –> sexuelle Gesundheit / Von 0 auf 100 (Suchtprävention)

Antwort auf Frage 5: SOLL-Zustand BSR –> Handlungsbedarf durchaus vorhanden (Gewaltprävention / Sex/Such OK)

Antwort auf Frage 6: Unterricht –> im ABU-/Gesellschaftsunterricht durchaus sinnvoll

Antwort auf Frage 7: Anknüpfungspunkte Schulebene –> Lernende kippte um, sie rauchte offenbar erstmals einen Joint und wurde ohnmächtig. Dann kam die Polizei, schaute das Ganze an und fand dann auch noch heraus, dass in der Klasse ein Kleindealer steckte. Gut gelöst und diente – so fern ich dies beurteilen kann – als Abschreckungsbeispiel. In den letzten Jahren gab es keinen solchen Zwischenfall.


Ideen für die Berufsschule Rüti ZH (auch als PICTS):

  • Experte für Gewaltfragen
  • Zusammenarbeit mit Bernadette Schläpfer (Überschneidung KLP)
  • Input AG ICT

3 Kernaussagen

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