05.01.2021

MODUL DMS – Digitale Medien an der Schule vor Ort (Tag 4 von 6)

An diesem heutigen Präsenztag ging es darum, die Rolle als PICTS weiter zu schärfen und diese von der TICTS-Rolle resp. von der IT abzugrenzen. Am Morgen durften alle Teilnehmer*innen entscheiden, ob sie bei Markus Sandhofer Einblicke ins Thema «Infrastruktur» oder bei Dominic Hassler Einblicke ins Thema «Wissensmanagement» wollten. Ich entschied mich für das Wissensmanagement. Am Nachmittag durften wir unseren LNW 1 präsentieren und bei anderen Präsentationen teilnehmen.

Quelle: Vorlesungsnotizen Marc Feige / 05.01.2021

Verortung anhand des Vierklang-Modells von Schraner-Küttel

Quelle: Vorlesungsnotizen Marc Feige / 05.01.2021

Unterscheidung PICTS vs. TICTS:

Quelle: Vorlesungsnotizen Marc Feige / 05.01.2021

Wer macht was? PICTS oder TICTS?

Aufgaben PICTS vs. TICTS / Quelle: Vorlesungsnotizen Marc Feige / 05.01.2021

Diskussion von PICTS- & TICTS-Situation

  • Support im Allgemeinen / Fokus auf Strukturen und Prozesse: Steuergruppen, Abläufe, Zuständigkeiten?
  • Bei mir an der Berufsschule Rüti gibt es die Arbeitsgruppe ICT – kurz AG ICT –, zu der ich gehöre.
  • Da sind wir zu sechst und diskutieren in regelmässigen Abständen aktuelle und kommende Themen.
  • Zur AG ICT gehören sechs Personen; zwei Lehrpersonen kommen aus der Abteilung Maschinenbau und zwei Lehrpersonen kommen aus der Abteilung Dienstleistung (da gehöre ich dazu). Zusätzlich sind der Leiter IT und ein Mitglied der Schulleitung dabei.

Zuständigkeiten im Bereich IT sind nicht klar definiert, da es (noch) keine PICTS-Rolle gibt und zudem das IT-Team über kein ausformuliertes Pflichtenheft verfügt. Themen wie Geräteempfehlungen gehören tendenziell eher zu den IT-Aufgaben, während Softwareanschaffungen durchaus auch aus der PICTS-Rolle angeregt werden dürfen.

Stefan Köppli, 10.05.2021

Interessante Erkenntnisse sowie vertiefte Analyse siehe auch LNW 3: Hier anklicken (Passwort notwendig).


Wissensmanagement

Fokus auf das Wissensmanagement
Quelle: Vorlesungsnotizen Dominic Hassler / 05.01.2021

Was bedeutet Wissensmanagement?

  • Wissensmanagement bezeichnet «den systematischen und begründeten Umgang mit Wissen als Wirtschafts-, Arbeits- oder Humanressource, wobei „Umgang“ sowohl die Bereitstellung und Gestaltung von Rahmenbedingungen, Methoden und technischen Werkzeugen als auch die Optimierung von technischen, organisationalen und mentalen Prozessen meint» (vgl. z.B. Schneider 2001; Lehner 2006).

Quellen

Schneider, Ursula. 2001. Die 7 Todsünden im Wissensmanagement. Frankfurt a. M.: Frankfurter Allgemeine Buch.

Lehner, Franz. 2006. Wissensmanagement. Grundlagen, Methoden und technische Unterstützung. München: Hanser.


Wissensmanagement sollte geplant und organisiert werden. Zudem sollte eine solche Gegenstand des Managements sein!


Theoretische Modelle zum Wissen und Lernen (Quellen Dominic Hassler, Vorlesungsnotizen, 05.01.2021)

Zusammenfassend würde ich festhalten, dass Lernen vom einzelnen Individuum ausgeht, wobei es natürlich darauf ankommt, in welchem «Setting» dieses Individuum lebt/arbeitet (hier inbesondere in welcher Organisation).

Es gilt, Informationswissen und Handlungswissen zu unterscheiden. Informationswissen ist auch ohne Kontext denkbar; Handlungswissen ist immer Teil eines Kontextes. «Mit Informationswissen kann man Handlungswissen aufbauen; mit Handlungswissen bringt man Wissen zum Handeln.»

Ebenfalls sollte implizites und explizites Wissen unterschieden werden. Implizites Wissen ist unbewusstes Wissen, während explizites Wissen artikulierbar ist (= bewusstes Wissen).


Fragen für meine PiCTS-Aufgabe

  • Wie tauschen wir Wissen aus? Welche formellen und informellen Kanäle werden genutzt?
  • Wie ist unsere Bereitschaft Materialien zu teilen? Wie ist die Bereitschaft fremde Materialien zu nutzen? Welche Verbindlichkeiten gibt es?
  • Wie strukturieren wir unser Ablage so, dass die Dateien dauerhaft innert nützlicher Frist gefunden werden? Wer ist für die Bewirtschaftung der Ordnung verantwortlich?
  • Welche Ressourcen stehen für die Weiterentwicklung und Weitergabe des organisationalen Wissens zur Verfügung?

Antworten für meine PiCTS-Aufgabe mit Fokus auf die Berufsschule Rüti (Abteilung Dienstleistung)

–> Vieles passiert informell!

–> Die Bereitschaft, Materialen zu teilen, ist sehr unterschiedlich. Es kommt vielfach darauf an, ob Fachgruppenleiter*innen eine solche Bereitschaft vorleben und klar kommunizieren!

–> Der Aufwand, um eine Ablage resp. die Dateistruktur so vorzubereiten, damit alle damit arbeiten resp. Unterlagen herunter- und hinaufladen können, ist beträchtlich!

–> Ressourcen: Fachgruppenleiter*innen bekommen im Rahmen ihrer Funktion Zusatzlektionen. Dazu gehören auch Weiterentwicklung und Weitergabe des „organisationalen“ Wissens!


Wissen sammeln – Wo und wie?
Quelle: Vorlesungsnotizen Dominic Hassler / 05.01.2021

Weiteres Programm:

Quelle: Vorlesungsnotizen Marc Feige / 05.01.2021
Quelle: Vorlesungsnotizen Marc Feige / 05.01.2021

Der LNW 1, bei dem es darum ging, ein Lernangebot für Lernende zu erstellen, durfte innerhalb des CAS PICTS BFS beworben und anschliessend präsentiert werden.

Quelle: Vorlesungsnotizen Marc Feige / 05.01.2021
Vorgabe für die Bewerbung des eigenen LNW 1 / Quelle: Vorlesungsnotizen Marc Feige / 05.01.2021

Ich entschied mich für ein spezielles Vorgehen: Da ich kürzlich entdeckte, dass mit Prezi auch Videos erstellt werden können, machte ich dies. Zudem reicherte ich mein Video mit einem einladenden Reim an.

Endprodukt ist hier zu sehen:

Prezi-Video / selbst erstellt (05.01.2021)

Claim für Bewerbung: «Wotsch no meh wüsse, denn chum vorbii – gang is Excel und schriib Dich ii!»

Übersicht der Präsentationen

Printscreen Präsenzblock 5 und Fernlernen E //
> von 14:25 bis 14:45 Uhr war ich bei der Präsentation von Tobias Bucher anwesend
> von 14:50 bis 15:10 Uhr präsentierte ich selbst und
> von 15:25 bis 15:45 Uhr war ich bei der Präsentation von Martin Gemperle anwesend

Quelle: Vorlesungsnotizen Marc Feige / 05.01.2021

Ich nehme mit, dass ich die Unterrichtseinheit vom Studienkollegen zum Thema «Fake News» sehr gut fand und gerne Ideen daraus für meinen Unterricht verwenden werde. Wichtig ist jedoch, dass ich alles stark vereinfache. Abschliessend stelle ich fest, dass bei beiden von mir besuchten Präsentationen eine Fülle von neuen Tools eingesetzt wurden. Dies habe ich ja gleich gehandhabt. Vermutlich gilt jedoch – wie bei der Reflexion I – ausführlich besprochen: weniger ist mehr!


FAZIT, THEMEN, TÄTIGKEITEN, HIGHLIGHT


3 Kernaussagen

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